PEKiP

PEKiP bedeutet Prager-Eltern-Kind Programm. PEKiP-Kurse sollen die Entwicklung des Babys fördern und begleiten. Aber auch die Eltern haben die Chance sich in Ihrer Eltern-Rolle weiter zu entwickeln. Die Eltern lernen, die Bedürfnisse des Babys zu verstehen und zu erkennen. Auch die Gefühle von Vater und Mutter stehen bei einem PEKiP-Kurs im Mittelpunkt: Empfinden sie Nähe, sind sie genervt usw. Dieses Training hilft sowohl Vätern als auch Müttern, besser mit Ihrem Baby umzugehen und auch Schwierigkeiten zu meistern. So geht es in einer PEKIP-Gruppe zu: Ca. 6- 8 Elternpaare (oder jeweils nur Vater oder Mutter) treffen sich mit ihren Babys in einem angenehm warmem Raum.

Nackte, quietschvergnügte Babys überall

In der Mitte des Raumes liegen Matten, auf denen sich die Babys bewegen. Wichtig ist, dass kein Kind zu irgendetwas gezwungen wird: Wer schlafen möchte, darf schlafen, wer Kontakt sucht, kann auch dieses Bedürfnis ausleben. Die Babys nehmen Kontakt zu den gleichaltrigen Kindern auf- viele wenden sich aber auch den anderen Erwachsenen zu. Die Babys haben sehr viel Hautkontakt mit Ihren Eltern- das fördert die Beziehung zwischen Kind und Mutter/Vater. Gerade Väter, die durch volle Terminkalender oftmals wenig Kontakt zu Ihren Babys haben, profitieren von diesem intensiven Kontakt.

Die Gruppenleiterin zeigt den Eltern einige Übungen, die die Entwicklung des Kindes fördern. Außerdem greift die Gruppenleiterin Stimmungen auf und hilft den Eltern, die Bedürfnisse ihres Babys zu verstehen. Wenn Eltern besser verstehen, was das Kleine braucht, können sie alles für seine Entwicklung tun. Die Erwachsenen profitieren auch von der Anwesenheit der anderen Babys. Sie bemerken, dass jedes Baby seinen eigenen Rhythmus hat-so lernen Mama und Papa ihren Sprössling besser kennen.

Die Eltern haben hier die Möglichkeit, sich in entspannter Atmosphäre mit andern Müttern und Vätern auszutauschen. Das stellt eine willkommene Abwechslung vom doch anstrengenden Alltag mit Baby dar. Eltern tauschen sich darüber aus, wie sie ihre neue Rolle erleben, welche Probleme es gibt und auch welche freudigen Ereignisse sie erleben. So ist ein PEKiP-Kurs auch für die Eltern Entspannung pur und ein sehr intensives Erlebnis, das ihre Beziehung zu dem kleinen Wesen ganz entscheidend positiv beeinflussen kann.

Wann mit PEKiP beginnen?

Mit einem PEKiP-Kurs können Sie mit Ihrem Baby beginnen, wenn es zwischen 4 und 6 Wochen alt ist. Die Kinder bleiben 1 Jahr lang zusammen, das fördert das Bedürfnis der Zwerge nach Kontinuität.

Diese Kurse werden von qualifizierten Kursleiterinnen durchgeführt, die einen sozialpädagogischen Beruf erlernt haben. Alle Kursleiterinnen haben eine intensive Fortbildung absolviert, bevor sie eine PEKiP-Gruppe leiten dürfen.

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