Vorsicht, Honig ist für Babys tabu!
Honig hat für viele Eltern ein gesundes Image und wird deswegen häufig als Ersatz für Zucker eingesetzt.
Besonders selbstgekochtem Brei würzen viele Eltern mit dem süßen Naturprodukt.
Das Robert-Koch-Institut warnt jedoch davor, denn durch Honig kann über Bakteriensporen eine lebensbedrohliche Krankheit ( Säuglings- Botulismus) übertragen werden. Die Bakteriensporen befinden sich jedoch nur in unerhitztem Honig.
Nur Babys sind gefährdet
Im Darm des Babs entwickeln sich aus den Sporen Bakterien und vermehren sich rasch. Diese Bakterien bilden sogenannte Botulinusgift, das beim Baby erst einmal Verstopfungen verursacht.
Mit der Zeit verteilt sich das Gift über die Blutbahn im ganzen Körper und führt dann zu sehr schweren Lähmungen. Die gefährliche Atemlähmung ist nur eine von vielen möglichen Auswirkungen. Die Behandlung der Lähmungen kann über viele Monate andauern.
Bei einem sehr schweren Krankheitsverlauf kann das Baby sogar sterben.
Da bei Kindern unter einem Jahr die Darmflora noch nicht vollständig ausgebildet ist, sind ausschließlich Kinder in diesem Alter gefährdet.
Um Ihren Säugling wirksam zu schützen, sollten Sie:
- In den ersten 12 Lebensmonaten auf die Verwendung von Honig verzichten.
- Honig auch nicht zum Süßen von Säften und Tees verwenden
- Bei Industrieprodukten darauf achten, dass sie keinen Honig enthalten
