Vergiftungen vorbeugen
Medikamente, Kosmetika…
Damit so etwas gar nicht erst passiert, bewahren Sie gefährliche Substanzen so auf, dass Ihr Kind sie nicht erreichen kann. Medikamente gehören in ein abschließbares Medikamentenschränkchen, Haushaltschemikalien müssen ebenso weggeschlossen werden.
Denken Sie auch an Dinge, die Sie auf den ersten Blick für harmlos halten -zum Beispiel Parfum, Nagellackentferner, Klebstoffe oder Kosmetika können einem Baby oder Kleinkind gefährlich werden und sollten deshalb auch kindersicher aufbewahrt werden.
Pflanzen Drinnen und Draußen
Sehen Sie sich einmal an, welche Pflanzen Sie in der Wohnung und im Garten haben: Vielleicht sind einige dabei, die giftige Stoffe enthalten.
Bei den Zimmerpflanzen sind das zum Beispiel: Ficusarten, Euphorbien, Filodendron oder Schefflerra.
Im Freien sollten Sie auf Maiglöckchen, den Vogelbeerbaum, die Eibe, auf Heckenkirschen, Ligusta, Goldregen, Engelstrompete, Fingerhut, Uliander, Eisenhut und Tollkirsche achten.
Aber auch im Gemüsegarten lauern Gefahren:
Bohnen beispielsweise sind roh giftig -aber Erwachsene müssen eine größere Menge essen, damit sich Vergiftungserscheinungen zeigen.
Bei kleinen Kindern reichen schon zwei rohe Bohnen und das Kind erleidet eine schwere Vergiftung. Machen Sie Ihrem Kind so früh wie möglich deutlich, dass gewisse Pflanzenteile einfach nicht gegessen werden dürfen.
Rücksichtsvolles Verhalten
Auch die Eltern tragen oft unabsichtlich dazu bei, dass das Kind schwere Vergiftungen erleidet.
Immer wieder stecken Kinder Zigaretten oder Zigarettenkippen in den Mund. Schon eine einzige verschluckte Zigarette kann für ein Kleinkind tödlich sein.
Falls Sie als rauchen und nicht damit aufhören wollen, achten Sie unbedingt darauf, dass der Aschenbecher und auch Zigarettenschachteln immer außer Reichweite Ihres Kindes stehen.
