Beckenendlage (Steißlage/Steiß-Fußlage)
Was versteht man unter Steißlage/Steiß-Fußlage?
Wenn ihr Baby mit dem Po nach unten und mit dem Köpfchen nach oben liegt, spricht man von einer Steißlage. Viele Babys liegen noch bis zum 8. Monat so im Mutterleib.
Bei der Steiß/Fußlage liegt Ihr Baby mit dem Po und den Füßen nach unten, also praktisch in einer Hockestellung. Bei Erstgebärenden wird aller Wahrscheinlichkeit, über einen Kaiserschnitt nachgedacht. Für Mehrgebärende ist die Möglichkeit einer vaginalen Entbindung eher gegeben. Dazu gehört allerdings einiges, denn nicht nur die werdende Mutter muss von diesem Entschluss das Kind vaginal zu entbinden absolut überzeugt sein, auch die Ärzte und Hebammen müssen die nötige Erfahrung mit sich bringen. In fast allen Krankenhäusern wird eine vaginale Entbindung in Steißlage/Steißfußlage nur mit einer Periduralanästhesie (PDA) durchgeführt. Der Körper der werdenden Mutter ist dadurch entspannter und dies ist der einfachste Weg falls es plötzlich doch noch zu einem Kaiserschnitt kommen sollte. Heute gibt es viele Möglichkeiten das Baby noch bis kurz vor dem Geburtsbeginn zum Drehen zu animieren.
Zum einen gibt es die äußere Wendung, die allerdings mit Risiken wie frühzeitige Plazentaablösung oder Nabelschnurumschlingung mit sich tragen kann. Auch kann ab der 35. Woche mit Akupunktur oder Homöopathie versucht werden, das Baby in Schädellage zu bringen.
Selbstverständlich werden Ärzte individuell entscheiden welche Entbindungsmöglichkeiten bei der Patientin und Ihrem Baby am besten sind.
