Mode für Schwangere

Nicht alle Schwangeren können sich mit dem extrem wachsenden Bauch anfreunden. Damit Sie als Schwangere aber wenigstens möglichst gut aussehen, wenn Sie sich schon (manchmal) nicht so fühlen, sollten Sie einige Mode-Tipps beherzigen:

Empirekleider – als Umstandsmode

Perfekt als Umstandsmode sind Empirekleider. Diese verfügen über eine hohe Taille und ein weites Rockteil, das meist lang ist. Dies zaubert einerseits ein schönes Dekolleté, kaschiert andererseits gleichermaßen Hüfte, Po und Beine und bietet auch noch massig Platz für den Babybauch vom ersten Tag an bis zum Ende der Schwangerschaft. Besonders schön sind bei Empirekleidern weichfließende Stoffe, die zusätzlich der schwangeren Figur schmeicheln.

Umstands-Latzhosen oder Umstands-Latzröcke

Nach wie vor bei vielen Frauen beliebt sind Umstands-Latzhosen oder auch die Latzhose des Ehepartners, wenn er sie hergibt. Es gibt hier mittlerweile sehr edle Modelle, z.B. von Christoff. Neuerdings erhältlich sind auch sehr schöne Umstands-Latzröcke, die den Vorteil haben, dass man sich beim häufigen Gang aufs WC nicht jedes Mal aus dem Latzteil schälen muss.

Von Kleidungsstücken italienischer Länge, also gerade bis unters Knie, raten wir eher ab, da diese optisch die Figur verkürzen, besonders in Verbindung mit langen Oberteilen. Besser sind Umstandshosen oder Umstandsröcke, die knapp über dem Knie, in der Mitte der Wade oder am Knöchel enden.

Figurbetonte Mode für Schwangere

Manche Frauen tragen in der Schwangerschaft auch gerade sehr figurbetonte Mode. Dies sieht bei sehr schlanken Frauen meist noch recht nett aus, bei etwas kräftigeren Damen eher nicht. In diesem Fall konzentrieren Sie sich lieber auf Ihren Busen.
Ein schönes Dekolleté, am besten mit V-Ausschnitt, lenkt auch vom dicksten Babybauch ab und davon haben die meisten Schwangeren eher zuviel als zuwenig (vom Busen, nicht vom Bauch). Schade nur, dass das hinterher so selten bleibt. Als besonderen Akzent können Sie Ihr Dekolleté noch mit Glitzerpuder bestreuen, dann guckt garantiert keiner mehr auf Ihren schwangeren Bauch oder Ihre Problemzönchen.

Bei kurzen Hosen und Röcken sollten die Oberteile nicht zu lang sein, sonst wird die Figur gestaucht. Schön ist allgemein, wenn die Oberteile etw. in Bauchnabelhöhe oder etwas tiefer enden. Auch bauchfrei darf es in der Freizeit bei entsprechender Witterung gerne mal sein (eincremen nicht vergessen!). Hosen sollten nicht extrem eng sein, da es öfter zu Wassereinlagerungen in den Beinen und/oder Gewichtszunahme an den Schenkeln kommt. Der Körper braucht schließlich ein Gegengewicht zum Babybauch, deshalb wird möglicherweise auch Ihr Popo neue Dimensionen annehmen.

Deshalb raten wir von der Karottenform auch entschieden ab, da diese den Bauchbereich überbetont.

Farben für Ihre Umstandsmode

Natürlich sind alle Farben erlaubt. Schwarz macht eine Schwangere zwar nicht mehr wirklich schlank, kaschiert aber gerade zum Ende der Schwangerschaft hin, dass mal wieder gekleckert wurde. Ton-in-Ton oder einfarbige Kombinationen sind allzu bunter Umstandsmode in der Regel vorzuziehen. Allerdings ist auch mal ein buntes Oberteil erlaubt, um eine schlichte schwarze Hose aufzupeppen oder umgekehrt. Schwangeren stehen Pastellfarben meist besser als knallige Farben. Also ran an die Modefarbe dieses Jahres: rosa!

Übrigens: Wenn es mal eine besondere Frisur sein soll, eignen sich Hochsteckfrisuren hervorragend (außer Sie haben ein rundes Gesicht) denn die hochgetürmten Haare lassen Sie optisch größer aussehen.

Dieser Artikel wurde uns zur Verfügung gestellt von http://www.bellissimama.de

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