Intimhygiene
Durch die hormonellen Veränderungen haben Sie einen verstärkten Ausfluss, der ist farblos und geruchsneutral ist. Das Scheidenmilieu ist mit einem pH-Wert von etw. 3,7 leicht sauer und verhindert dadurch das Wachstum schädlicher Keime. Der PH-Wert wird von Laktobazillen (Milchsäurebakterien) aufgebaut. Sinkt die Zahl der Milchsäurebakterien oder sind sie in ihrer Schutzfunktion geschädigt, steigt die Gefahr einer Infektion. Eine gestörte Scheidenflora in der Schwangerschaft sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen, da sie für das Baby gefährlich werden kann.
Wichtig:
Wenn Sie ungewöhnlichem Geruch, Jucken, Brennen, oder Rötungen des Genitalbereichs feststellen, sollten Sie sofort Ihren Frauenarzt aufsuchen.
Tipps zur Intimhygiene
Verwenden Sie zur Reinigung des Genitalbereichs dermatologisch getestete Seifen, die mit ihrem pH-Wert von 4 auf das natürliche, saure Scheidenmilieu abgestimmt sind. Vermeiden Sie Scheidenspühlungen, denn sie zerstören die natürliche Scheidenflora.
Meiden Sie ein feucht-warmes Milieu, wie es z.B. in Thermalbädern, Whirlpools, oder durch feuchte Badekleidung entsteht.
Ausreichend Schlaf, Gesunde Ernährung und nur mäßige Anstrengung sind die besten Garanten für ein aktives Immunsystem, das Sie und Ihr Baby vor solchen Infektionen schützt.
Tragen Sie keine eng anliegende Unterwäsche aus Synthetik. Wählen Sie lieber Baumwollwäsche, die man bei hohen Temperaturen waschen kann.
